Weiße Muräne, Tricks für Unterwasserfotos

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13. September 2015 Comments (0) Unterwasserwelt, Ziele und Meer

Fische Rotes Meer

Fische Rotes Meer

Fische Rotes Meer – Wie heißt er denn noch gleich?

Die Vielfalt im Roten Meer ist unglaublich, ca. 1.200 Fischarten tummeln sich in faszinierenden Korallenlandschaften und machen jeden Tauchgang unvergesslich. Doch spätestens beim Füllen des Logbooks fängt es an; wie hieß er noch dieser schöne Fisch mit dem langen Wimpel? Und der gelb-blaue – oder war er doch gelb-schwarz? In diesem Artikel findest Du drei Wege, wie Du die Namen der Fische im Roten Meer schnell lernst.

Du willst jetzt sofort und schnell den Namen eines bestimmten Fisches herausfinden? Dann spring zu #3!

Erlebe mehr beim Tauchen

Je mehr Du tauchst, desto mehr hast Du die Chance zu erleben, wie Fische miteinander interagieren, was normales Verhalten ist und wo etwas besonderes passiert. Vielleicht hast Du ja schon einmal die “Wohngemeinschaft” von Partnergrundel und Knallkrebs beobachtet? Oder weißt, dass es sich lohnt bei Anemonen nicht nur auf die putzigen Anemonenfische zu achten sondern vorsichtig näher heranzugehen und die fast durchsichtigen Partnergarnelen bei der Arbeit zu beobachten.

Um Dir Dein eigenes Wissen über die Unterwasserwelt anzueignen, brauchst Du natürlich erstmal eins: ja klar, die Namen. Und wie lernst Du die Namen der Fische z.B. der Fische im Roten Meer am besten?

Dazu zeige ich Dir drei Ressourcen, die Du bequem zu hause nutzen kannst. Natürlich geht nichts über den Taucherinnen-Talk direkt nach dem Tauchgang. Dort kannst Du die Fischbestimmung natürlich ungemein erleichtern, wenn Du ein paar schöne Bilder geknipst hast.

Dazu findest Du hier 4 einfache Tricks für schöne Unterwasserfotos.

#1: Bücher zur Fischbestimmung

In so gut wie jeder Tauchbasis findest Du sowohl Fischbestimmungsbücher als auch kleine Tafeln mit den für dieses Gebiet häufigsten Fischen. Die Bücher liefern gute Hintergrundinformationen und geben Dir Informationen zu Größe, Verbreitung und Besonderheiten der Meereslebewesen.

Manchmal kann es schwierig sein auf dem einzelnen Foto alle Merkmale des Fisches auszumachen. Gerade bei Meistern der Tarnung, wie etwa Skorpionfischen. Nichtsdestotrotz bieten die Bücher in kompakter Form eine Menge Informationen und Du lernst darüber hinaus auch zu welcher Familie der von Dir gesuchte Fisch gehört.

  • Quasi das Standardwerk zur Fischbestimmung im Roten Meer ist der Riff-Führer Rotes Meer von Helmut Debelius. Gegliedert nach den Fischfamilien bietet er kurzgefasste Informationen über so gut wie alle im Roten Meer vorkommenden Arten von Fischen und Wirbellosen. Wer vergisst ihn vor dem Urlaub zu kaufen, sollte an seiner Tauchbasis nachfragen, dort ist er vielerorts erhältlich und manchmal sogar günstiger.
  • Etwas weniger Fischarten, dafür aber auch nur für die Hälfte des Preises gibt es das Buch “Rotes Meer” von Andrea Ghisotti, das ebenfalls reich bebildert ist und einen guten Einstieg bietet.

E-Books – kostenlos aber jeden runtergeladenen Byte wert!

Zwei sehr umfangreiche und schön bebilderte E-Books zur Fischbestimmung liefert das Tauchcenter James&Mac auf seiner Website. Es kann kostenlos runtergeladen werden und ist eine gute Quelle, um die Fische des Roten Meeres kennen zu lernen.

#2: Apps zur Fischbestimmung

Wenn Du wie ich lieber leicht unterwegs bist und – den ehemals heiß geliebten – Papierbergen abgeschworen hast, aber nicht auf die Möglichkeit zur Fischbestimmung verzichten möchtest, dann könnte eine entsprechende App das richtige für Dich sein.

Inzwischen gibt es einige kostenlose und kostenpflichtige  Apps mit denen Du Dein Fischbestimmungsbuch immer dabei hast. Bei der Auswahl solltest Du darauf achten, dass Du die Datenbank auch offline nutzen kannst. Das sorgt zwar für einen größeren Download, aber gerade in abgeschiedenen Tauchgebieten gibt es nicht immer Wifi oder es können Roamingkosten auf Dich zukommen. Leider fehlt es vielen der Apps an ausführlichen Informationen zu den einzelnen Fischarten und an einer guten Suchfunktion, mit der Du nach verschiedenen Merkmalen nach einem Dir unbekannten Fisch suchen kannst. Dabei unterscheiden sie sich also nicht von den analogen Fischbestimmungsbüchern, teilweise bieten sie jedoch mehr Bilder zu einem Fisch so dass Du diesen besser mit Deiner Erinnerung vergleichen kannst oder sogar Deine eigenen Bilder in die Datenbank hochladen kannst.

  •  Die englischsprachige iPhone App Fishes and Sharks of the World führt über 500 Lebensformen auf. Du kannst sie über den englischen oder den lateinischen Namen sowie über Kategorien finden. Für jede Lebensform findest Du Bilder und eine Kurzbeschreibung. Es gibt eine kostenlose Vorschauversion, mit der Du die App testen kannst bevor Du sie für $4,99 kaufst.
  • Der FischFinder – Meerestiere ID von Thomas Fleischer ist sowohl in deutscher wie auch englischer Sprache für Android verfügbar. Er liefert ausführliche Beschreibungen zu 900 Meereslebewesen und die Möglichkeit einzelne Beiträge als Favoriten zu setzen sowie eigene Notizen hinzuzufügen. Die App kann für 5,11€ im Google Play Store runtergeladen werden und ist dann auch offline verfügbar.
  • Der Fischführer Indischer Ozean & Rotes Meer ist die deutsch- und englischsprachige App-Version des Standardwerkes von Helmut Debelius. Sie umfasst ca. 650 Arten, die über ihren Namen, eine Volltextsuche und ähnliche Arten gefunden werden können. Alle Lebewesen sind mit einer Beschreibung versehen und bei vielen gibt es eine Verlinkung zu Verbreitungskarten. Sie ist sowohl über iTunes als auch den Google Play Store (für Tablets) für jeweils 14,99€ verfügbar.
  • Fishpixl ist eine kostenlose iPhone App, die eine große Bilddatenbank bereithält in der Du nach Fischen suchen kannst. Die App eignet sich, um kurz nach dem Namen des gewünschten Fisches zu suchen. Beschreibungen für die einzelnen Lebewesen fehlen jedoch. Die App ist deutschsprachig und einfach zu bedienen.
  • Relativ neu auf dem Markt ist fishGuideTV, eine App der Zeitschrift Tauchen. Die App startet mit 800 Arten des Indopazifiks, wird aber dauerhaft weiter ausgebaut, so dass der vielversprechende Ansatz bald hoffentlich auch für das Rote Meer verfügbar ist. Neben Bildern und Beschreibungen verspricht die App zu vielen Fischarten auch kleine Videos. Nach dem Download kann die App offline genutzt werden. Bisher gibt es lediglich die iPhone Version für 9,99€, eine Android Version ist in Planung.

#3: Videos zur Fischbestimmung

Es finden sich einige Videos im Netz, die Dir zusätzlich zu den Bildern auch die Namen der Fische nennen, ich möchte Dir doch ein sehr schönes ans Herz legen. Meine Freundin Ira ist seit langem im Roten Meer als Tauchlehrerin und Videographerin unterwegs. Dabei sind tolle Bilder entstanden, die für mich am Anfang sehr hilfreich waren, um die Lebewesen der Unterwasserwelt hier benennen zu können. Diese 7 Minuten solltest Du Dir also gönnen – entweder als Vorfreude auf Deinen nächsten Besuch oder um endlich den Namen des hübschen Fisches aus dem letzten Tauchgang herauszufinden!

Was sagst Du zu “Fische Rotes Meer – wie hieß er noch gleich”?

Welche Ressourcen nutzt Du, um Fischnamen zu lernen? Zu welchen Fischen würdest Du hier gern mehr lesen? – Rein damit in die Kommentare!

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