Beste Reisezeit zum Tauchen

Die beste Reisezeit zum Tauchen

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Von der Urlaubstaucherin zum Tauchblog

17. Juni 2015 Comments (6) Beliebteste Posts, Slider, Tauchbasics, Tipps & Tricks

Tauchen und lange Haare

Tauchen und lange Haare

Tauchen und lange Haare – hör auf Dich zu ärgern

Ich liebe meine langen Haare. Wirklich. Nur beim Tauchen, da habe ich sie regelmäßig verflucht. Wasser in der Maske, weil mal wieder Haare unter den Rand gekommen sind; Ziepen beim Versuch sie nach dem Tauchgang zu entwirren und ein Gefühl von Stroh nach einer Woche Tauchurlaub. Von der Medusafrisur auf Schnappschüssen ganz zu schweigen.

Kommt Dir bekannt vor? Dann verrate ich Dir wie ich das Gestrubbel in den Griff bekommen habe.

Unter Wasser: ab unter die Haube

Kopfhaube

© Diverettes

Ein Pferdeschwanz scheint das Haarproblem unter Wasser erstmal zu lösen, doch sobald Du die Maske aufsetzt, wird der Knoten am Kopf unangenehm. Du kannst also die Haare oben auf dem Kopf zusammenbinden und so Abstand zwischen Knoten und Maskenband bringen. Ich hab da jedoch immer direkt Bilder im Kopf (90er, Palme – anybody?).

Meine Haare bleiben daher unten und werden geflochten. Ein einfacher Zopf, eine Haarnadel an jeder Seite um die kürzeren Haare zusammen zu halten und fertig ist das ganze.

Darüber kommt eine zur Jahreszeit passende Kopfbedeckung. Für kältere Temperaturen habe ich eine Neoprenmütze. Die hält warm und die Haare unter Kontrolle. Eine Kopfhaube tut es natürlich genauso, mein Hals ist nur kein großer Fan von eng anliegendem Neopren.

Im Sommer ist der Wärmeschutz weniger wichtig, dann hilft ein Multifunktionstuch, z.B. ein Buff bzw. preisgünstigere Alternativen, das den Kopf bedeckt. Meist trocknet es auch schnell, so dass ich es auch an der Oberfläche nutze, um den Kopf oder die Ohren vor Sonne und Wind zu schützen.

Komme ich nach einem Tauchgang aus dem Wasser gibt es kein Geziepe mehr, einfach Zopf lösen und schnell ausbürsten. Und die Fotos erinnern auch nicht mehr an Medusa.

Tauchen und lange Haare – nach dem Spaß die Pflege nicht vergessen

Mit langen Haaren ist die Spülung nach dem Shampoo bei den meisten eh schon Programm. Nach dem Tauchen solltest Du zusätzlich alle paar Tage eine Kur nutzen. Ich nehme dazu meist Produkte, die ich nicht ausspülen muss – je weniger Aufwand umso besser. Tauchst Du so wie ich regelmäßig oder bist in einem längeren Tauchurlaub braucht es vielleicht etwas mehr, um das Haar gesund aussehen zu lassen. Haaröle geben dem Haar wieder Feuchtigkeit und Glanz, aber sei vorsichtig was Du benutzt. Eng angeklatschtes Haar, ‚interessante‘ Gerüche oder Ölflecken auf dem Schlafkissen müssen ja nicht sein. Für mich selbst habe ich das Argan Oil von Hair Doctor gefunden, damit fühlen sich weder Haar noch Finger wirklich ölig an und das Haar glänzt wieder ohne schwer herabzuhängen.

Lange Haare unter der Neoprenmütze

© Diverettes

Tauchen ist meine Leidenschaft, aber dafür auf meine langen Haare verzichten? Auf keinen Fall!

Wie sieht’s bei Dir aus? Hast Du noch andere Tipps um trotz Tauchen die Haarpracht zu pflegen?

Weiteres klassisches Frauenthema gefällig? Dann schau hier nach, um zu lesen, wie Du das Tauchen während der Periode stressfrei gestalten kannst.

6 Responses to Tauchen und lange Haare

  1. Knauthmaike@gmail.com' Maike sagt:

    Oh wow, ich finde die Seite spitze! Bin seit kurzem vom Tauchfieber infiziert und kann an gar nichts anderes mehr denken!
    Leider habe ich beim tauchen auch Probleme mit meinen Haaren, diese sind aber kurz, aber immer noch lang genug um ständig in der Maske zu hängen. Leider hält etwas geflochtenes gar nicht, auch Haarklammern sind nach kurzer Zeit draußen 🙁 Hast du da einen Tipp für mich?

    • Katharina sagt:

      Hallo Maike,
      sorry, dass es so lange mit der Antwort gedauert hat, im nächsten Post gibt’s eine Erklärung für meine Funkstille. 😉
      Bei der von Dir beschriebenen Länge würde ich einfach nur eine Kopfbedeckung nehmen, also entweder einen Hoodie, eine Neoprenmütze oder ein einfaches Bandana Tuch. Da müsste sich alles „verstauen“ lassen 🙂

  2. miriam.w@aon.at' Miriam sagt:

    Hallo erstmal! Also ich habe auch so meine Probleme mit den Haaren bei Tauchen,aber ich habe da so eine Haarmilch gefunden,die ich vor den TG´s in die Haare gebe, einen geflochtenen Zopf mache und gut ist. Nach den TG gucke ich das ich meine Haare mit Süßwasser ausspülen kann,wenn nicht muß ein Schuß Mineralwasser herhalten. Die Haarmilch hat bei so manchen Taucherinnen schon die Haare gerettet auf einer Safari,wo jedes Wasser kostbar ist,-)) Kopfhauben oder Bänder mag ich nicht wirklich da werde ich ganz wuschig unter Wasser und reiß mir die irgendwann runter. Kokosöl ist auch nicht schlecht,aber davon werden die Haare wieder recht fettig. Also ich schwöre auf diese Haarmilch und die ist fixer Bestandteil in meinen Tauchgepäck.

    • Admin sagt:

      Liebe Miriam,
      danke für diesen Hinweis. Ja, gerade wenn Wasser knapp ist, haben wir es mit unseren langen Haaren noch schwerer. Gut, dass es so viele Möglichkeiten gibt 😉
      Viele Grüße
      Katharina

  3. heide.sibley@gmail.com' Heide Sibley sagt:

    Danke für den Tipp einen Buff aufzusetzen wenn die Temperaturen etwas wärmer sind! Ich benutze selber sonst grundsätzlich eine Haube. In Punkto Pflege habe ich, trotz mehrmonatiger Arbeit auf einer Tauchbasis als Diveguide, folgende sehr gute Erfahrung gemacht: Möglichst nach jedem Tauchgang die Haare kurz mit klar Wasser ausspülen und ein paar Tropfen Haaröl in die Spitzen und den Rest einmassieren, mit den Fingern durchkämmen und die Haar wieder hoch im Zopf. Am Abend grundsätzlich einmal shampoonieren und dann eine Pflegespülung. Alle paar Tage eine Haarpackung. Sehr gute Pflegeprodukte machen da auch einen grossen Unterschied! Mit Zöpfen flechten habe ich sehr schlechte Erfahrung gemacht…die Haare haben sich nach einiger Zeit tauchen total verknotet und ich musste den rausschneiden!

    • Admin sagt:

      Liebe Heide,
      danke für Deinen weiteren Tipp! Deine Zopf-Erfahrung hört sich ja schmerzhaft an 🙁 Durch den Buff bzw. die Mütze verknoten sich die Haare im Zopf nicht so, deswegen hatte ich diese Erfahrung zum Glück noch nicht. Aber gerade mit diesen Plastikmaskenbändern kann ich es mir gut vorstellen.
      Viele Grüße
      Katharina

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